Seoul

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Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und verwöhne mich mit einer Gesichtsmaske, die ich in Seoul gekauft habe. Ja, ihr lest richtig, ich war in Südkorea. Dort fand ein Transplant-Kongress statt, auf den ich eingeladen war um einen Vortrag zu halten. Da ich also sowieso um die halbe Welt fliegen musste, habe ich gleich noch ein paar Urlaubstage mitgenommen um die Stadt zu erkunden.

Nach einem langen, aber sehr entspannten Flug, da wir in die Business Class upgegraded wurden, kamen wir am Incheon Airport an. Nach einem Kampf am Gepäckband, an dem nichts, aber auch gar nichts von der asiatischen Zurückhaltung zu spüren war, hatten wir unsere Koffer und stiegen in den Flughafenbus, der uns direkt vor der Haustür des Conrads Hotels ablieferte. Unser Zimmer war groß und die Panoramafensterfront lieferte einen schönen Ausblick auf den Fluss und die Stadt, der allerdings leider vom Smog getrübt wurde.

Am nächsten Tag war mein Vortrag und anschließend hatte ich mich zu einer Crossfit Class im Crossfit Sentinel IFC angemeldet. Die Box ist super schön mit riesigen Fenstern, was so einem Kellerkind von Crossfit Freiburg natürlich extrem gut gefällt ;-). Allerdings fehlte mir die Community in Seoul. Ich wurde nicht vorgestellt, keiner stellte sich bei mir vor und auch untereinander redeten die Koreaner überhaupt nicht, auch nicht beim WOD, keiner feuerte die anderen an, die noch nicht fertig waren und auch hinterher wurde kaum abgeklatscht. Ich muss sagen, da kann die Box noch so schön sein, aber ich würde sie nie im Leben gegen meine tolle Community bei Crossfit Freiburg  (www.crossfit-fr.de) eintauschen!

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Die nächsten Tage waren geprägt von Sightseeing und einer Menge Laufen. Es gibt in Seoul ein exzellentes öffentliches Verkehrssystem, so dass es kein Problem ist von A nach B zu kommen, allerdings sollte man etwas Zeit einplanen, da eine 20Mio. Stadt einfach riesig ist.

Wir besuchten den Gyeongbokgung Palast und das UNESCO Welterbe den Changdeokgung Palast, den Bongeunsa Tempel, das Bukchon-Hanok-Dorf, spazierten am Cheonggyecheon entlang, aßen in Gangnam zu Abend, feierten in Itaewon, ließen uns im Spa verwöhnen und vieles mehr.

IMG_0583         IMG_0589Gyeongbokgung Palast wearing: top: St. Emile, jeans: 7 for all mankind, sneaker: Kennel&Schmenger, bag: Fred´s Bruder

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Gangnam and Itaewon at night wearing a shirt from Schierholt Sensewear. Looks like leather at the front but it isn´t…super comfy! Jeans: 7 for all mankind, shoes: Kennel&Schmenger, bag: Fred´s Bruder

Der Besuch des N Seoul Towers war allerdings eine Enttäuschung. Ich wollte einmal die Ausmaße einer 20Mio. Stadt sehen, aber von dort oben sah man auch nicht weiter als aus unserem Hotelzimmer, da der Smog ein echtes Problem darstellt.

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„Shopping“ at Insadong….so many shoes….but none for me ;-).

Wearing a perfect blouse for travelling from Schierholt Sensewear. It has t-shirt arms, a trendy hood, is longer at the front and makes a great city exploring companion!  Trendy and comfy at the same time. Jeans: 7 for all mankind, shoes: St. Emile

Beauty ist das beherrschende Thema bei koreanischen Frauen. Es gibt tausende von Kosmetik-Shops und Produkten. Da schlug mein Shopping-Herz höher und ich habe mich ordentlich eingedeckt :-).

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A more individual shop with great scents! http://www.granhand.com

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Es gibt aber mindestens genauso viele Coffee Shops und Dessert Cafes wie Beauty-Läden in Seoul. Perfekt für so nen Schokoholic wie mich!

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In meinem Reiseführer und auch auf vielen Tourismuswebseiten stand, dass man mit Englisch gut durchkommt, aber weit gefehlt. Weder in Restaurants, noch in öffentlichen Gebäuden, im Hotel oder der U-Bahn kam man mit Englisch so furchtbar weiter. Meist waren es doch eher Hände und Füße ;-).

Als Reiseführer hatte ich den Merian live dabei, war aber überhaupt nicht zufrieden! Es gab einige Fehlinformationen, vieles fehlte, z.B. dass die meisten Geschäfte und Museen am 3. Montag im Monat geschlossen haben und auch das UNESCO Welterbe wurde mit keinem Wort erwähnt. Die Neuauflage des Lonely Planet kommt Anfang 2016 raus, vielleicht ist das eine bessere Option.

Aber alles in allem hatte ich eine echt gute Zeit in Seoul und die Stadt war eine Reise wert, auch wenn sie es nicht auf die Liste meiner Städte die ich nochmals besuchen möchte geschafft hat.

 

Seoul

I´m currently sitting at my desk pampering myself with a face mask I got in Seoul. Yes, you read correctly I travelled to South Korea. There was a transplant meeting I attended as an invited speaker and given that I had to fly around the world for it, I threw in some holiday to explore Seoul.

After a long but pretty relaxing flight, given that we got an upgrade to business class, we arrived at Incheon airport. Getting our bags was pretty difficult as there was nothing with asian reservation and everybody just sneaked in right in front of us. But my height was definitely an advantage to get our luggage.

The airport bus system is pretty good and we arrived right at our hotels doorstep, the Conrads. The view from our huge window front was amazing over the river to the other side of town. Unfortunately Seoul has a huge smog problem, therefore the sight was not that far.

The next day was the day of my presentation and after that I attended a crossfit class at Crossfit Sentinel IFC. CF was pretty different to what I am used to back home at Crossfit Freiburg. The community aspect was definitely lacking. No one introduced me or introduced themselves to me. The class was quiet an nobody cheered or motivated others during the WOD. But the location oft he box is awesome, with huge window fronts at two sides, something very different to our basement box back in Freiburg. But for nothing in the world I would swap my great community at Crossfit Freiburg!

The next days were filled with A LOT of walking and sightseeing. There is an excellent public transport system in Seoul, therefore it is no problem to get around. But with a population of 20Mio. Seoul is so huge that getting from A to B takes time.

We visited Gyeongbokgung Palace as well as UNESCO World heritage site Changdeokgung Palace, the Bongeunsa Temple, Bukchon-Hanok-Village, Cheonggyecheon, had dinner in Gangnam, partied in Itaewon, pampered ourself with a visit to the spa and much more.

The visit to the N Seoul Tower was a dissapointment. I was curious to see the dimension of a 20Mio. city, but because of the smog one couldn´t see far.

Beauty is a big topic especially for Korean women. There are tons of beauty shops and products. Naturally I got pretty excited about all the masks and creams and serums and went shopping.

In Seoul there is a coffee shop or dessert cafe literally at every corner. Perfect for my sweet tooth :-).

Despite the affirmation of my guide book and different tourist websites, getting along with English is difficult. At restaurants, as well as in the subway or even at the hotel, so don´t expect conversations with locals, but you´ll get around.

Concerning a travel guide I had the Merian live and cannot recommend it at all. There is some wrong information in it and important things linke UNESCO World heritage sites are not mentioned. There is a new Lonely Planet coming out in January 2016, that might be an option.

To summarize I had a realy great time in Seoul and it was definitely worth a visit,                            

Shopping for fall

Letztens habe ich mal wieder einen kleinen Abstecher in meine Lieblingsboutique gemacht: just E. in Beilstein (zwischen Stuttgart und Heilbronn, nähere Infos hier: http://www.juste-mode.de). Diesmal habe ich mir die neue Herbstkollektion angeschaut und jede Menge Spaß gehabt…auch meine Einkaufstaschen waren hinterher gut gefüllt 😉 , das Ergebnis seht ihr unten!

Shopping for fall

Not long ago I made a little detour to my most favorite shop just E. in Beilstein to have a look at the new fall collection. I had a lot of fun, as you can tell, and my shopping bag was way too full on my way home ;-).

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pullover: nice connection; blouse: byMi, scarf (Background): nice connection, jeans: 7 for all mankind   

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pullover: NC nice connection; blouse: byMI; jeans: 7 for all mankind;scarf (background): NC nice connection; bag: Fred`s Bruder

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cardigan, shirt, scarf: NC nice connection; jeans: 7 for all mankind

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shirt and scarf: NC nice connection; blouse (background): byMi

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jersey, shirt, scarf: NC nice connection; blouse: byMi; jeans: 7 for all mankind

Oktoberfest

Dieses Jahr war es endlich soweit, ich war das erste Mal in München auf der Wiesn. Allen Widrigkeiten, wie Dienstplangestaltung, Stau, etc. zum Trotz hat es also geklappt, so dass ich mich Freitag Abends auf den Weg nach München begeben konnte. Das Wochenende war gut durchgetaktet, mit dem ersten Lebkuchenherz, was mich schon als Betthupferl empfing. Nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen und nachdem die Frage geklärt war, welcher BH nun am Besten unter dem Dirndl aussieht, ging es für unseren Mädels-Trupp zum Friseur. Mit neuer Flechtfrisur ausgestattet fuhren wir anschließend bei strahlendem Sonnenschein zur Theresienwiese. IMG_0561 IMG_0569 Da wir eine Tischreservierung hatten, konnten wir es entspannt angehen. Im Zelt war es die erwartete Gaudi: Wir tanzten auf den Bänken, grölten laut alles Mögliche mit und hatten einfach Spaß. IMG_0562IMG_0565IMG_0567 P.S.: Welcher Tipp mir am meisten geholfen hat? Bringt eine Plastiktüte oder ähnliches mit, dahinein könnt ihr dann Tasche und Jacke tun und sie unter dem Tisch befestigen. Wertsachen passen hervorragend in die Taschen des Dirndls. Ich denke das wird nicht mein letzter Wiesn Besuch bleiben :-). Oktoberfest This year it finally happened, I went to the Wiesn in Munich. Against all odds, as defending my free weekend, massive traffic jams, etc. I made my way to Munich on a Friday night. The weekend was well-timed, with the first Lebkuchenherz greeting me as a nightcap. After a hearty breakfast the next morning and after deciding what bra looks best under the Dinrndl, we made our way to the hairdresser. Equipped with new braids we got to the Theresienwiese in glorious sunshine. As we had a table reservation in the Armbrustschützenzelt time management was relaxed. Once in the tent it was the expected fun. We danced on the benches sang along the songs and just had a good time. P.S .: What tip helped me the most? Bring a plastic bag or similar where you can put in your bag and jumper so you can fasten it under the table. Your valuables fit perfectly into the pockets of the Dirndl. I guess this was not my last time on the Wiesn :-).

Tadaaaaaa….

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..ich bin wieder da :-)! War auch nicht wirklich weg, nur online etwas abgetaucht, da ich in meinem Hamsterrad fest steckte. Eigentlich war es schon fast vorher klar, dass der August nicht mein Monat wird, als ich einen Blick auf den Dienstplan geworfen hatte, denn da stand sage und schreibe 17 Mal mein Name. Aber dass ich dann auch noch soviel Pech hatte und die Mehrheit der Rufdienste im OP-Saal verbringe…nun ja, Schicksal!

Anfang August ging es noch ganz gut los, da war ich nämlich in München auf der Modemesse und habe, wie auch schon in Berlin, einen Blick auf die Sommerkollektion 2016 geworfen und ich muss sagen: ich freue mich modetechnisch sehr auf nächstes Jahr!

IMG_3294Dress: St. Emile; shoes: Uzurii

Habe die Fahrt auch gleich dazu genutzt in Beilstein bei just E. vorbeizuschauen und die ersten Herbstteile anprobiert. Hatte dabei jede Menge Spaß und die Bilder meiner Favoriten gibt es bald hier zu sehen.

Aber die ganzen Dienste haben mich ganz schön geschlaucht. Habe zwar versucht mich trotzdem, oder gerade deshalb, gesund zu ernähren und auch regelmäßig zum Sport zu gehen, aber schön war es trotzdem nicht. Wie kam es zu dieser Dienstakkumulation? Tja…Urlaubszeit, wie man mir so schön mitteilte. Doof nur, dass ich die einzige ohne Kinder bin und daher im August/ September quasi Urlaubssperre habe und das Ganze dann ausbaden muss. Im Übrigen ist es bei meinen Kollegen egal, ob es sich um schulpflichtige Kinder handelt oder nicht. Gerecht ist auch irgendwie anders, aber was will man von der männlichen Logik und Planung schon anderes erwarten….

Jetzt ist es aber Mitte September und die Lage entspannt sich langsam etwas. Ich habe auch mit meinem Wiesn Wochende und meinem Beachvolleyball-Urlaub genug tolle Dinge in Aussicht :-)….da freu ich mich schon drauf!

Bis bald!

Tadaaaaa….

…..I am back! Actually I wasn´t anywhere except stuck in my daily rat race. As I had a glimps on my work schedule it was obvious that August wasn´t going to be my month as my name appeared for on call on 17 days. But I didn´t imagine how bad it gonna be…I was in the OR for most of the days and nights. Bad luck for me….

August started well with a visit to Munich fashion fair to have another look on next summer´s collection and I liked what I saw! Definitely looking forward to wearing some of the pieces!

On my way to Munich I made a quick stop over in Beilstein at just E. to try on the new fall collection. It was a lot of fun and pictures will follow.

But I paid the price for working so much….I was exhausted! I tried to eat clean and stay active but it wasn´t fun. But how did I end up with that much on calls in one month? Holiday season was the answer I got. Bad for me, that I am the only one without kids and are not allowed to take time off during August and September. By the way it didn´t matter if my colleges have kids in school or not. Fair is different, but what to expect from male logic and organization…

But September is in full flow and things are starting to go back to normal. I have some cool things to look forward to like my visit to the Oktoberfest and a beach-volleyball vacation :-)….I am excited!

See you soon!

Outfit of the day 

  

Ja, ja ich weiß: „die Natur braucht den Regen“…..persönlich finde ich aber Sonne viiiieeeeel besser!!! Aber trotzdem gibt es hier ein Outfit für trübere Tage :-).  

Yes I know: „nature needs the rain desperately“….but personally I prefer sunshine!!! Nevertheless here´s an outfit for those cooler summer days :-).

 

Sweater: Herzensangelegenheit; leather trousers: St. Emile; cut out boots: Micheal Kors; bag: DKNY

 

Mercedes Benz Fashion Week Recap

Ja, ich weiß ist schon wieder etwas her, aber die Zeit vergeht momentan auch wie im Flug…

Trotzdem hatte ich eine tolle Zeit in Berlin auf der Fashion Week! Ich genieße es ab und an in diese völlig andere Welt abzutauchen. Los ging es am Dienstag mit der Panorama. Diese Messe wird gefühlt jedes Jahr größer und besser und wir haben fast einen vollen Tag gebraucht, bis wir alles erkundet hatten. Abends gib es dann ab auf die Riani Show und After Show Party. In meinem blauen Michael Kors Spitzenkleid liege ich im übrigen auch 2016 voll im Trend :-).

Yes, I know Fashion Week was quite some time ago, but time goes by soooo fast…

Nevertheless I had a great time in Berlin! I like to dive in a totally different world from time to time. We started on the Panorama on tuesday. A fashion fair that is getting bigger every season, so it took us nearly a whole day to get through. The Riani fashion show and after show party closed the day. My blue lace Michael Kors dress is totally in trend for 2016 :-).

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Dress: Michael Kors, sunglasses: Tom Ford, bag: DKNY, shoes: Vincenzo Ferrara

Der Mittwoch morgen startete wieder am Fashion Week Zelt am Brandenburger Tor, diesmal in der Front Row bei Anja Gockel. Hier gab es tolle leuchtende Farben und Muster für den nächsten Sommer zu betrachten, das ein oder andere Stück hätte ich gerne jetzt schon! Anschließend ging es dann weiter auf die Premium, wo ich unter anderem bei Herzen`s angelegenheit und Schierholt Sensewear vorbeischaute. Aber natürlich auch bei Peserico, nachdem mein komplettes Outfit von Peserico war :-). Habe dort in der neuen Kollektion auch meinen langen Rock entdeckt, an dem ich am Vortag einfach nicht vorbeilaufen konnte….musste ihn kaufen ;-).

On wednesday we started at the fashion week tent at Brandenburger Tor in the front row of the Anja Gockel fashion show. So many cool colours and prints for next summer leaving me in the desire to want it now! After the show we made our way to Premium where I had a look at the collections of Herzen´sangelegenheit and Schierholt Sensewear, as well as Peserico, amust with my all white Peserico outfit of the day :-).

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Shirt and trousers: Peserico, sweatshirt: St. Emile, bag: St. Emile, shoes: Vincenzo Ferrara

Am Abend gab es dann die Panoramaparty in Kreuzberg. Sehr coole Location, allerdings wäre es bei ein paar Grad mehr noch besser gewesen ;-).

We spent the night at the panorama party in Kreuzberg. Excellent location down by the river, good music and people.

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Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Donnerstag auf die Show and Order, wo ich mich z.B. in diesen tollen Lederponcho von Rocco Ragni verliebt habe.

Ausserdem gabe es wieder tolle Blusen und neu auch Poloshirts von byMi, schönen Strick bei Gorge&Us und eine neue Lederjacke bei Shiya habe ich mir auch ausgesucht.

After a short night we went to Show and Order another fashion fair. I fell in love with a leather poncho of Rocco Ragni. Saw some great blouses and polo shirts at byMI, cosy cashmere at Gorge&Us and chose a new leather jacket from Shiya.

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Poncho: Rocco Ragni, jeans: St. Emile, shirt: Herzen´sangelegenheit, bag: St. Emile, shoes: Pretty Ballerinas

Bevor es in den Flieger ging gönnten wir uns noch das ein oder andere süße Teil unten im Lafayett, so dass ich satt und voller schöner Eindrücke des nächsten Sommers nach Hause geflogen bin. Bis Januar Berlin!

Before our flight back home we made a stop at Lafayette to indulge in some nasty sweets…yummy! See you next in January Berlin…

Festival Time

Ich war letztes Wochende auf dem Black sheep Festival :-). Mit unseren VIP Tickets wurde wir mit lecker Catering verwöhnt und 2 Stunden mit Sir Bob Geldof waren einfach grandios <3.

I had a great weekend at the blacksheep festival :-). We had VIP tickets with lovely catering and pampering and 2 hours of Sir Bob Geldof were just epic <3.

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Shirt: Schierholt Sensewear; jeans: 7 for all mankind; leather jacket: Mauritius; shoes: Mally; braceletts: Liebeskind Berlin; sunglasses: Tom Ford 

Failure

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Wie gehe ich mit Fehlern um, wurde ich diese Woche von einem Assistenzarzt gefragt. Schwierig, macht man sich zuviele Gedanken und nimmt jeden Patienten mit nach Hause, kann das auf die Dauer große Auswirkungen sowohl auf das Privatleben als auch das Berufsleben haben. Reflektiert man sein Handeln aber überhaupt nicht…dann stellt man sich besser drauf ein nie ein guter Chirurg zu werden.

Wie immer muss man die richtige Balance finden: sein Handeln reflektieren und seine Fehler erkennen, aber auch Dinge abzuhaken, damit sie einem nicht im schlimmsten Fall das Vertauen in die chirurgischen Fähigkeiten nehmen.

In jedem Stadium des Chirurgendaseins ist es wichtig sein Handeln zu reflektieren und zu überlegen warum man etwas macht. Routine ist wichtig, aber manchmal sollte man auch über den Tellerrand hinausschauen.

Aber was, wenn man nun wirklich einen Fehler gemacht hat? Und das wird irgendwann passieren. Als erstes muss man analysieren, was überhaupt falsch gelaufen ist, als nächstes sollte man nicht jemand anderes dafür verantwortlich machen (häufig muss der Patient herhalten, aber auch gern die Anästhesie oder der Assistent), sondern darüber nachdenken, was man das nächste Mal anders/ besser machen kann. Es ist auch kein Zeichen von Schwäche den Fall mit einem Kollegen zu besprechen und ihn nach seiner Meinung zu fragen. Wichtig ist auf jeden Fall den Fall abzuhaken, auch wenn die Lösung manchmal „Schicksal“ lautet, denn ansonsten kann es sein, dass man in einer ähnlichen Situation an seinen Fähigkeiten zweifelt. Das sollte man in der Chirurgie jedoch nie, denn wichtig ist es sowohl seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, als auch seine Grenzen zu kennen.

Am Anfang meiner Ausbildung wurde mir einmal gesagt: du darfst jeden Fehler einmal machen, allerdings darf es kein zweites mal passieren.

Da ist was dran, auch wenn ich heute denke, ich muss nicht alle Fehler selber machen um daraus zu lernen. Denn auch aus den Fehlern anderer kann man eine Menge für sich rausziehen.

Failure

How to cope with failure was a question one of the junior surgeons asked me today. Difficult….caring and worrying too much can have an enormous impact both on your private and professional life. Not to care and reflect at all….prepare to be a bad surgeon.

As always you have to find the balance: where you reflect and recognize your mistakes, but not taking every patient home with you and let him destroy your confidence in your surgical skills.

At every stage of your professional life it is important to reflect what you are doing and why you are doing it in a certain way as well as thinking outside your box, if there are other, maybe better ways of doing it. Routine is important but having a glimps now and then what else is out there can help.

But what if you´ve done something wrong…you made a mistake. It will happen! First you have to realize, what has gone wrong, but the next thing is not to blame someone else (most of the times the patient, the anaesthesist, the assistant) but to ask yourself, what can I do differently the next time. What can I do to prevent it. It is no sign of weakness to ask someone to help you thinking it through. It is important that you find a solution, even if it is „fate“ at the end to round it up. Otherwise you will find yourself in a similar situation not believing in yourself and your skills. And that is an important factor in surgery, believing in yourself as well as knowing and respecting your limits.

As I started my surgical career I was once told: you can make a mistake once, but you can´t make it twice!

There lies some truth in it, even though I am thinking now, that you don´t have to make a mistake someone else has already made. You can learn from you own mistakes as well as from others.