Giftwrapping

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Morgen ist Weihnachten :-). Da ich die letzte Woche Urlaub hatte ist es bei mir dieses Jahr sehr stressfrei und alle Geschenke sind besorgt und verpackt. Bevor ihr jetzt neidisch werdet, da ihr gerade wie blöd durch die Stadt rennt um das Letzte zu besorgen und dann mit Grauen an die Einpack-Orgie denkt, die ihr noch vor euch habt, dann habe ich etwas für euch. Hier sind ein paar Beispiele, wie man Geschenke verpacken kann, denn eine schöne Verpackung ist fast genauso wichtig wie der Inhalt. Mit einer liebevollen Verpackung drückt ihr aus, dass euch der Mensch etwas bedeutet und ihr Mühe und Zeit investiert habt. Ich freue mich auf jeden Fall immer sehr über schöne selbst eingepackte Geschenke.

Ich schenke auch immer der OP-Pflege, den Kardiotechnikern, den Sekretärinnen, den Arzthelferinnen eine Kleinigkeit um mich für die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres zu bedanken. Auch die Station bekommt eine große Weihnachtstüte mit Lebkuchen und anderen Leckereien, für diejenigen, die an Weihnachten arbeiten müssen. Es dauert zwar etwas alles zu besorgen und zu verpacken, aber es lohnt sich.

 

It´s Christmas tomorrow….oh I am excited! But you probably run around errands to get the last gifts (or any at all) and prepare for the big day. In this stressful setting gift wrapping can be a really annoying duty, but it is as important as the present itself. With the perfect gift wrapping you can express how much you love the one you are giving to. A nice wrapping gives me a smile and it does look good under the christmas tree :-). If you are running out of ideas I put together my presents for this christmas, be it for family, friends or my staff at the hospital, to give you some inspiration on how the wrap the present.

Speaking of the gifts for the hospital staff. I always give little presents to the OR staff, the perfusionists, the secretaries and a huge Santa bag with sweets for the ward for those working on Christmas. It is a lot of work to get it all sorted and wrapped, but I think it is a nice idea, to say thank you for all the work they do for you over the year. So, maybe you consider that next year…it will make your work a little easier.

Christmas decoration

Ich liebe Weihnachten und die Adventszeit und dekoriere dann auch entsprechend meine Wohnung. Letztes Wochenende, pünktlich zum ersten Advent, war es dann wieder soweit, die Kugeln, Engel und Nikoläuse wurden aus dem Keller geholt und bei mir zu Hause verteilt.  Hier ein paar Impressionen und Anregungen.

I just love christmas and the holiday season! Just in time for the first advent last weekend I got all the angels, santa`s and christmas ornaments from the storage and draped them in my home. Here are some impressions.

Seoul

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Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und verwöhne mich mit einer Gesichtsmaske, die ich in Seoul gekauft habe. Ja, ihr lest richtig, ich war in Südkorea. Dort fand ein Transplant-Kongress statt, auf den ich eingeladen war um einen Vortrag zu halten. Da ich also sowieso um die halbe Welt fliegen musste, habe ich gleich noch ein paar Urlaubstage mitgenommen um die Stadt zu erkunden.

Nach einem langen, aber sehr entspannten Flug, da wir in die Business Class upgegraded wurden, kamen wir am Incheon Airport an. Nach einem Kampf am Gepäckband, an dem nichts, aber auch gar nichts von der asiatischen Zurückhaltung zu spüren war, hatten wir unsere Koffer und stiegen in den Flughafenbus, der uns direkt vor der Haustür des Conrads Hotels ablieferte. Unser Zimmer war groß und die Panoramafensterfront lieferte einen schönen Ausblick auf den Fluss und die Stadt, der allerdings leider vom Smog getrübt wurde.

Am nächsten Tag war mein Vortrag und anschließend hatte ich mich zu einer Crossfit Class im Crossfit Sentinel IFC angemeldet. Die Box ist super schön mit riesigen Fenstern, was so einem Kellerkind von Crossfit Freiburg natürlich extrem gut gefällt ;-). Allerdings fehlte mir die Community in Seoul. Ich wurde nicht vorgestellt, keiner stellte sich bei mir vor und auch untereinander redeten die Koreaner überhaupt nicht, auch nicht beim WOD, keiner feuerte die anderen an, die noch nicht fertig waren und auch hinterher wurde kaum abgeklatscht. Ich muss sagen, da kann die Box noch so schön sein, aber ich würde sie nie im Leben gegen meine tolle Community bei Crossfit Freiburg  (www.crossfit-fr.de) eintauschen!

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Die nächsten Tage waren geprägt von Sightseeing und einer Menge Laufen. Es gibt in Seoul ein exzellentes öffentliches Verkehrssystem, so dass es kein Problem ist von A nach B zu kommen, allerdings sollte man etwas Zeit einplanen, da eine 20Mio. Stadt einfach riesig ist.

Wir besuchten den Gyeongbokgung Palast und das UNESCO Welterbe den Changdeokgung Palast, den Bongeunsa Tempel, das Bukchon-Hanok-Dorf, spazierten am Cheonggyecheon entlang, aßen in Gangnam zu Abend, feierten in Itaewon, ließen uns im Spa verwöhnen und vieles mehr.

IMG_0583         IMG_0589Gyeongbokgung Palast wearing: top: St. Emile, jeans: 7 for all mankind, sneaker: Kennel&Schmenger, bag: Fred´s Bruder

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Gangnam and Itaewon at night wearing a shirt from Schierholt Sensewear. Looks like leather at the front but it isn´t…super comfy! Jeans: 7 for all mankind, shoes: Kennel&Schmenger, bag: Fred´s Bruder

Der Besuch des N Seoul Towers war allerdings eine Enttäuschung. Ich wollte einmal die Ausmaße einer 20Mio. Stadt sehen, aber von dort oben sah man auch nicht weiter als aus unserem Hotelzimmer, da der Smog ein echtes Problem darstellt.

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„Shopping“ at Insadong….so many shoes….but none for me ;-).

Wearing a perfect blouse for travelling from Schierholt Sensewear. It has t-shirt arms, a trendy hood, is longer at the front and makes a great city exploring companion!  Trendy and comfy at the same time. Jeans: 7 for all mankind, shoes: St. Emile

Beauty ist das beherrschende Thema bei koreanischen Frauen. Es gibt tausende von Kosmetik-Shops und Produkten. Da schlug mein Shopping-Herz höher und ich habe mich ordentlich eingedeckt :-).

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A more individual shop with great scents! http://www.granhand.com

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Es gibt aber mindestens genauso viele Coffee Shops und Dessert Cafes wie Beauty-Läden in Seoul. Perfekt für so nen Schokoholic wie mich!

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In meinem Reiseführer und auch auf vielen Tourismuswebseiten stand, dass man mit Englisch gut durchkommt, aber weit gefehlt. Weder in Restaurants, noch in öffentlichen Gebäuden, im Hotel oder der U-Bahn kam man mit Englisch so furchtbar weiter. Meist waren es doch eher Hände und Füße ;-).

Als Reiseführer hatte ich den Merian live dabei, war aber überhaupt nicht zufrieden! Es gab einige Fehlinformationen, vieles fehlte, z.B. dass die meisten Geschäfte und Museen am 3. Montag im Monat geschlossen haben und auch das UNESCO Welterbe wurde mit keinem Wort erwähnt. Die Neuauflage des Lonely Planet kommt Anfang 2016 raus, vielleicht ist das eine bessere Option.

Aber alles in allem hatte ich eine echt gute Zeit in Seoul und die Stadt war eine Reise wert, auch wenn sie es nicht auf die Liste meiner Städte die ich nochmals besuchen möchte geschafft hat.

 

Seoul

I´m currently sitting at my desk pampering myself with a face mask I got in Seoul. Yes, you read correctly I travelled to South Korea. There was a transplant meeting I attended as an invited speaker and given that I had to fly around the world for it, I threw in some holiday to explore Seoul.

After a long but pretty relaxing flight, given that we got an upgrade to business class, we arrived at Incheon airport. Getting our bags was pretty difficult as there was nothing with asian reservation and everybody just sneaked in right in front of us. But my height was definitely an advantage to get our luggage.

The airport bus system is pretty good and we arrived right at our hotels doorstep, the Conrads. The view from our huge window front was amazing over the river to the other side of town. Unfortunately Seoul has a huge smog problem, therefore the sight was not that far.

The next day was the day of my presentation and after that I attended a crossfit class at Crossfit Sentinel IFC. CF was pretty different to what I am used to back home at Crossfit Freiburg. The community aspect was definitely lacking. No one introduced me or introduced themselves to me. The class was quiet an nobody cheered or motivated others during the WOD. But the location oft he box is awesome, with huge window fronts at two sides, something very different to our basement box back in Freiburg. But for nothing in the world I would swap my great community at Crossfit Freiburg!

The next days were filled with A LOT of walking and sightseeing. There is an excellent public transport system in Seoul, therefore it is no problem to get around. But with a population of 20Mio. Seoul is so huge that getting from A to B takes time.

We visited Gyeongbokgung Palace as well as UNESCO World heritage site Changdeokgung Palace, the Bongeunsa Temple, Bukchon-Hanok-Village, Cheonggyecheon, had dinner in Gangnam, partied in Itaewon, pampered ourself with a visit to the spa and much more.

The visit to the N Seoul Tower was a dissapointment. I was curious to see the dimension of a 20Mio. city, but because of the smog one couldn´t see far.

Beauty is a big topic especially for Korean women. There are tons of beauty shops and products. Naturally I got pretty excited about all the masks and creams and serums and went shopping.

In Seoul there is a coffee shop or dessert cafe literally at every corner. Perfect for my sweet tooth :-).

Despite the affirmation of my guide book and different tourist websites, getting along with English is difficult. At restaurants, as well as in the subway or even at the hotel, so don´t expect conversations with locals, but you´ll get around.

Concerning a travel guide I had the Merian live and cannot recommend it at all. There is some wrong information in it and important things linke UNESCO World heritage sites are not mentioned. There is a new Lonely Planet coming out in January 2016, that might be an option.

To summarize I had a realy great time in Seoul and it was definitely worth a visit,                            

Oktoberfest

Dieses Jahr war es endlich soweit, ich war das erste Mal in München auf der Wiesn. Allen Widrigkeiten, wie Dienstplangestaltung, Stau, etc. zum Trotz hat es also geklappt, so dass ich mich Freitag Abends auf den Weg nach München begeben konnte. Das Wochenende war gut durchgetaktet, mit dem ersten Lebkuchenherz, was mich schon als Betthupferl empfing. Nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen und nachdem die Frage geklärt war, welcher BH nun am Besten unter dem Dirndl aussieht, ging es für unseren Mädels-Trupp zum Friseur. Mit neuer Flechtfrisur ausgestattet fuhren wir anschließend bei strahlendem Sonnenschein zur Theresienwiese. IMG_0561 IMG_0569 Da wir eine Tischreservierung hatten, konnten wir es entspannt angehen. Im Zelt war es die erwartete Gaudi: Wir tanzten auf den Bänken, grölten laut alles Mögliche mit und hatten einfach Spaß. IMG_0562IMG_0565IMG_0567 P.S.: Welcher Tipp mir am meisten geholfen hat? Bringt eine Plastiktüte oder ähnliches mit, dahinein könnt ihr dann Tasche und Jacke tun und sie unter dem Tisch befestigen. Wertsachen passen hervorragend in die Taschen des Dirndls. Ich denke das wird nicht mein letzter Wiesn Besuch bleiben :-). Oktoberfest This year it finally happened, I went to the Wiesn in Munich. Against all odds, as defending my free weekend, massive traffic jams, etc. I made my way to Munich on a Friday night. The weekend was well-timed, with the first Lebkuchenherz greeting me as a nightcap. After a hearty breakfast the next morning and after deciding what bra looks best under the Dinrndl, we made our way to the hairdresser. Equipped with new braids we got to the Theresienwiese in glorious sunshine. As we had a table reservation in the Armbrustschützenzelt time management was relaxed. Once in the tent it was the expected fun. We danced on the benches sang along the songs and just had a good time. P.S .: What tip helped me the most? Bring a plastic bag or similar where you can put in your bag and jumper so you can fasten it under the table. Your valuables fit perfectly into the pockets of the Dirndl. I guess this was not my last time on the Wiesn :-).

Work life Balance

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Die berühmte work life balance ist in aller Munde, doch was steckt genau dahinter? Ist es ein Trend von dem jeder spricht und hinter dem sich die Kollegen der Anästhesie so gerne verstecken…schließlich will ich eine ausgeglichenen work life balance haben….so die meisten auf die Wahl der Fachrichtung angesprochen. Doch was macht man, wenn einem außer der Chirurgie nicht viel einfällt, wenn das einzige , was man machen will ist im OP-Saal zu stehen und zu operieren und man sich nichts langweiligeres vorstellen kann als sich auf der falschen Seite der Blut-Hirn-Schranke zu befinden? Muss man da seine Vorstellung von der work life balance schon beim Vorstellungsgespräch begraben?

Bei den vielen Diensten und langen Arbeitszeiten ist es sicherlich schwierig noch von erfülltem Privatleben und Freizeit zu sprechen. Wie viele Verabredungen muss man doch platzen lassen, weil man noch im OP feststeht, wie viele Familienfeiern verpasst man, weil man an dem Wochenende Dienst hat und wie oft muss man das Training absagen, weil man es nicht rechtzeitig aus der Klinik schafft? Ich denke dies sind Szenarien in denen sich jeder wiedererkennt….dennoch, ich denke mit einigen Abstrichen ist auch in der Chirurgie eine ordentliche work life balance machbar.

Was nämlich auch zu einem erfüllten Leben gehört ist ein Job, der einem Spaß macht. Und mir macht operieren unglaublich Spaß (zugegebenermaßen nachts um drei tendiert der Spaßfaktor gegen null) und die täglich neunen Herausforderungen erfüllen mich, so dass ich gar nicht dazu komme mich zu langweiligen…ein bore out ist somit nicht möglich…

Aber was ist mit einem burn out? Wir sind täglich enormen Druck ausgesetzt: die OP sollte gut werden und der Patient hoffentlich ohne Komplikationen überleben, wobei wir gar nicht alles selbst in der Hand haben, die Stationsarbeit will erledigt werden, Patienten und Angehörige fordern ihr Recht auf ein Gespräch, der Brief ist noch nicht fertig, geschweige denn der OP Bericht, die Studenten wollen ausgebildet werden und administrative Arbeiten suchen auch noch ihr Zeitfenster und forschen sollte man eigentlich auch noch……das kann schon ganz schön viel werden, dazu nie eine richtige Pause, da der Funker oder das Telefon immer dabei sind und jederzeit der wohlverdienten Pause ein Ende setzen können. Aber wie schaffe ich es mich davon nicht allzu sehr stressen zu lassen???

Schwierig! Ich habe mal den Satz gelesen: „done is better than perfect“. Da ist was dran…manchmal kommt es nicht darauf an mit seinem OP Bericht den Pulitzer Preis zu gewinnen, sondern er muss einfach nur geschrieben werden…und dies lässt sich zumindest in einige Bereiche übertragen, wenn auch nicht in den OP Saal, denn da kann eine Kleinigkeit, die nicht perfekt ist, einen ganzen Rattenschwanz hinterher ziehen, der letztendlich zu einer schwerwiegenden Komplikation führt.

Sich in seiner Freizeit Freiräume schaffen und diese gut nutzen ist mein einziger Tipp. Das dies nicht einfach ist weiß ich selber…hatte meinen eigenen Tiefpunkt im Winter 2013, als ich dachte ich müsste mich in meiner neuen Rolle als Oberärztin beweisen. „Hmmm..heute hab ich nen OP freien Tag, die Arbeit ist soweit erledigt, es ist 16.30Uhr, ich könnte heimgehen…….aber nein, ich kann doch jetzt noch nicht heimgehen, was wenn noch einer was von mir will, oder es der OA-Kollege nicht rechtzeitig aus seiner OP kommt um sein Kolloquium zu machen, vielleicht muss ich das übernehmen, oder wenn gar der Chef auf die Idee kommt mich anzufunken und ich bin nicht mehr da…“ also blieb ich, zu tun ist ja immer was! Ich glaube ich brauche nicht zu betonen, dass die meisten dieser „what if`s“ nie eingetreten sind…. auch die OA Dienste stressten mich: was wenn ein Notfall kommt, den ich nicht managen kann, was wenn ich die falsche Entscheidungen treffe?

Dies alles führte dazu, dass ich abends völlig erschossen heimkam und es gerade noch so aufs Sofa schaffte. Ich musste ja schließlich für den nächsten Arbeitstag Kraft tanken. Sport???? Auf gar keinen Fall, ich bin viel zu müde….. na ja, in dieser Lethargie kann man schon Tag für Tag und Woche für Woche hängen bleiben! Doch irgendwann war Schluss!

Ein Kollege von mir hatte einen Schlaganfall mit Mitte 40 und ich konnte mich in meiner Lethargie auch selbst nicht mehr leiden. Also änderte ich was…ich fing mit kleinen Schritten an, ging abends wenigstens noch 20min joggen, oder machte Krafttraining vor dem Fernseher und so langsam aber sicher wurde ich aktiver…..das Fitnessstudie hat mich inzwischen nicht mehr nur als Karteileiche, sondern als aktives Mitglied wieder, auch auf dem Beach-Volleyball Platz wurde ich im Sommer öfter gesichtet. Und umso mehr ich machte, umso leichter fiel es mir und ich glaube ich brauche es auch nicht zu betonen, dass man in einem fitten Körper auch die Belastung einer stundenlangen OP vor allem nachts besser meistert.

Auch der Vorsatz die Wochenenden mit einem Kurztrip ab und an zu nutzen und mein Sozialleben auch unter der Woche zu beleben hat gut geklappt…was soll´s wenn ich im OP abends festhänge, dann komme ich halt später zum Cocktailabend mit den Mädels, aber Hauptsache ich komme. Auch nach dem Motto:“ life begins outside your comfort zone“, habe ich viele neue Dinge ausprobiert, wie Crossfit oder Yoga und es war es definitv wert.

Es ist also möglich…..auch wenn ich nicht behaupte, dass es einfach ist, aber wenn man dabei ist wird man es nicht bereuen! Inzwischen schaffe ich es auch an den wenigen Tagen, an denen es möglich ist um 17 Uhr zu sagen…toll, Arbeit ist fertig, ich geh jetzt nach hause…und glaubt mir, wenn wirklich einer was von euch will, findet er Mittel und Wege und eure Handynummer ;-)…

Work life Balance

Work-life balance is on everyone’s lips, but what exactly is it? It´s a trend you hear of everywhere and behind which the colleagues of anesthesia like to hide … I want a good work-life balance…so most of them say when asked about the choice of discipline. But what do you do if you can´t imagine another job than surgery, if the only thing you want to do is to stand in the operating room and to operate and you can`t imagine anything more boring than to be on the wrong side of the blood-brain barrier? Do you have to burry the idea of ​​work-life balance at your first interview?

With so many on-calls and long working hours, it is certainly difficult to get it all: a fulfilled private life and time for all your hobbies. How many appointments did you have to cancel, because you are still in the operating room, how many family events did you missed because you had to work at the weekend and how often did you have to cancel your workout, because you couldn´t make it in time? I think these are scenarios every surgeon knows …. nevertheless, I think with a few drawbacks it is feasible to have a proper work-life balance….even as a surgeon.

I guess the most important thing of a good work-life balance is a fulfilling job that you enjoy doing. For me, this means standing in the operating room (admittedly at 3am the fun factor tends to zero) and to conquer new challenges every day… a bore out is not possible …

But what about a burn out? We are exposed to tremendous pressure every day: the operation has to be good and the patient should survive hopefully without complications, which we do not always have in our hands, the ward work has to be done, patients and relatives demand their right of a conversation, the discharge letter is not ready yet, let alone the operation report, the students want to be educated and administrative tasks are also looking for a time slot and don´t talk about research …… this can get pretty tough, you never have a real break, because the bleep or phone is always with you and is always able to put an end to the well-deserved break. But what can one do to not totally stress out?

Difficult! I once read the sentence: „Done is better than perfect“. There’s some truth to that … sometimes it does not matter if your operation report will win the Pulitzer prize, it just has to be done … and at least in some areas this quote can be used, but not in the operating room because there one little thing that is not perfect can draw a whole rat tail behind which ultimately leads to serious complications.

Create some time for yourself and use it well is my only advice. This is not easy, I know … I hit my rock bottom in winter 2013 when I thought I had to prove myself in my new role as consultant. „Hmmm…today I don´t operate, I cleared my desk, it is 16.30Uhr, I could go home ……. but wait, I cannot go home yet, what if someone wants to reach me, or my consultant colleague does not make it in time out of surgery to got to colloquium, maybe I have to fill in, or what if the head of department needs something from me and I am no longer there …“ So I stayed, there is always something to do! I think I don´t need to emphasize that most of these „what IF`s“ never occurred …. the on-calls stressed me: what if an emergency comes up, I can not handle what if I make the wrong decision?

All of this was responsible that I collapsed on my sofa the minute I got home, workout? No way, I’m too tired ….. well, in this lethargy you really can get stuck day in and day out! But there was a turning point for me!

A colleague of mine had a stroke in his mid-40s and I could no longer stand my lethargy. So I needed to change … I started with small steps, went jogging in the evening at least for 20 minutes, or made strength training watching television and so slowly but surely I became more active ….. my fitness center had me back as an active member, and in summer I was seen more often on the beach volleyball court. And the more I did, the easier it got and I don´t need to emphasize that a fitter body can handle hours of surgery much better.

My set intention to go on more weekend trips and to revive my social life during the week worked out well … so now if I am stuck in the operating room in the evening, I’ll join the girls later for cocktails, but at least I`ll join them. After the motto: „Life begins outside your comfort zone,“ I have tried many new things, such as Crossfit and yoga and it was definitely worth it.

To have a good work life balance as a surgeon? It is possible ….. although I do not pretend that it is easy and I am working on it every single day! But for now, on the few days when it is possible to leave work early… I think: great, work is finished, I’ll go home!… and trust me, when someone really wants to contact you, they will know your mobile number ; -) .

Cape Town

Zurück daheim liege ich gerade auf meinem Sofa und draussen ist es echt ekelhaft. Stürmisch, regnerisch und kalt! Daher perfekt um sich noch einmal zurück nach Kapstadt zu träumen…

Zuletzt war ich 2003 für ein paar Monate dort, diesmal waren es nur ein paar Wochen, aber Kapstadt ist immer noch genauso schön! Die Location mit dem Tafelberg auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen ist einfach traumhaft und sucht seinesgleichen. Doch was waren die Highlights? Hier sind meine Top 10:

Back home I am lying on my sofa at the moment and the weather is pretty nasty outside. So why not dreaming of my recent stay in Cape Town…..

Last time I visited Cape Town was in 2003 and I was pretty excited about going back. Last time I stayed a couple of month this time it was just a couple of weeks, but Cape Town was still as beautiful as back then. With Table Mountain on one side and the ocean on the other there is this wonderful scenery with hardly anything to compare with.

But besides the scenery the mother city has plenty to offer. Here are my Top 10:

  1. Das Pink Flamingo Cinema auf der Dachterasse des Grand Daddy Hotels auf der Long Street. Zwischen alten Trailern, in denen man auch übernachten kann, wird immer montags ein Film gezeigt. Mit einem Cocktail und Popcorn lässt es sich dort oben gut aushalten.

Pink Flamingo Cinema on the pretty rooftop of the Grand Daddy Hotel on Long Street. There are old trailers on the rooftop where you can stay overnight after the movie. But just the standard movie package is pretty cool…you get a cocktail and popcorn for the movie.

 

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http://www.granddaddy.co.za/cinema

 

  1. Run Cape Town. Ja, wir sind durch Kapstadt gerannt…das war die etwas andere Sightseeing Tour mit Philippa. Coole Erfahrung mit tollen Aus- und Einblicken, an denen wir vielleicht sonst achtlos vorbeigelaufen wären. Ausserdem gab es die Empfehlung für das Bread, Milk and Honey, eines unserer Lieblingsfrühstücksspots.

Run Cape Town. Yes, we did it. We ran through Cape Town. This is kind of a special way to discover the city with wonderful Philippa guiding you through. You can choose the distance you want to cover from 5km to 12km or even more, as you want to, I am pretty sure Philippa can find a tour suiting everyone.

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http://www.runcapetown.co.za/

 

  1. Bieksnwines. Tolle Sache um die Winelands um Stellenbosch und Franschoek zu erkunden. Wir hatten eine Mountainbiketour um Franschoek, wo wir von Weingut zu Weingut fuhren und dort Weinproben mit leckerer Schokolade hatten.

 BikesnWines. Another cool and sporty thing to discover the beautiful winelands around Stellenbosh and Franschoek. We did the tour around Franschoek with a lot of wine and chocolate tasting…delicious!

 DSC_0463http://www.bikesnwines.com/

 

  1. Bread, Milk and Honey. Eines der besten Frühstückcafe´s in der Innenstadt (Spin Street). Die Muffins und Smoothies sind unglaublich, vor allem der Whole Date Smoothie mit Erdnussbutter hat es mir angetan. Lekker!!!! Probiere mich gerade aus um die perfekte Mischung auch hier zuhause hinzubekommen….

Bread, Milk and Honey. Beautiful little café to start your day. Located at Spin Street it serves great muffins and smoothies to get you started in the morning. The Whole Date Smoothie was absolutely amazing!!!!! Trying to recreate it at home at the moment…..haven´t found the prefect recipe yet.

http://www.breadmilkhoney.co.za/

  1. Zu Fuß auf den Tafelberg. Definitiv ein weiteres must do in Kapstadt, vielleicht nicht gerade bei windstillen 40°C und in der Mittagssonne wie wir es getan haben…. denn es war hart! (Dachte nicht, dass es so schlimm wird…3km und 700 Höhenmeter…definitiv machbar…war ganz schön froh , als wir oben waren). Aber die Aussicht ist es definitv wert und man kann es göleich viel mehr genießen, wenn man es hoch gelaufen ist ;-).

Climbing Table Mountain. Another must do in Cape Town, however you shouldn´t pick a day with a high of 40°C and no wind like us. It was hard! (Didn´t expect it to be THAT hard….3km and 700m difference in altitude….totally doable….but with the weather conditions we were happy reaching the top). But the view was amazing and worth the sweat.

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  1. Ein Picknick in Buitenverwachting einem Weingut in Constantia. Man muss im Voraus reservieren und kann sich dann nett unter einer Eiche niederlassen und den traditionellen Picknickkorb aufpacken und dann einfach nur einen faulen Tag auf der Picknickdecke genießen.

Picnic at Buitenverwachting. A winery in Constantia. You can book a picnic in their beauiful garden….you sit under an oak tree open your picnic basket and enjoy a wonderful lazy day on your picnic blanket..don´t miss out on that one.

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http://www.buitenverwachting.com/

 

  1. Einen Käsekuchen bei Charly´s Bakery genießen. Diese kleine Bäckerei, na ja eher Konditorei, war Bestandteil einer Reality TV Serie in Südafrika und die kleinen und großen Süßen Sachen sind definitv eine Sünde wert! Egal was man probieren möchte, es schmeckt alles super! Meine Favoriten waren der double chocolate cheesceke und der white chocolate raspberry cheesecake.

Cheesecake at Charly´s Bakery. This bakery was featured in a reality TV show and is definitely worth a visit. Once you are there help yourself to whatever you want…it will be delicous! I really loved the double chocolate cheesecake and the white chocolate raspberry one.

 P1030353http://www.charlysbakery.co.za/

 

  1. Nach all dem leckeren Käsekuche und vor allem den leckeren Brownies, die man in Kapstadt essen wird, muss man diese auch abtrainieren. Ein toller Ort dafür ist Cape Crossfit. Habe Crossfit das erste Mal hier ausprobiert und nachdem ich anfangs doch etwas eingeschüchtert war, war der Basiskurs bei Lara wirklich toll. Die Leute in Gardens waren super nett und auch die WOD (workouts oft he day) waren gut…zumindest fühlte es sich hinterher so an ;-). Auch die Beachworkouts am Samstag Vormittag in Camps Bay sind eine tolle Erfahrung…..vermisse es zurück im kalten Deutschland!

Work the cheesecake and all the chocolate brownies you are likely to eat off! We did it with Crossfit. I never tried Crossfit before mainly because I found it a bit intimidating…once you visit a box for the first time you know what I mean, but once you get started you can´t quit. The people are really nice and the feeling after completing a workout is unbelievable. We did a basics course at Cape Crossfit in Gardens with Coach Lara. It was great! The beachworkouts on Camps Bay are a great thing as well….working out in this beautiful scenery…..miss it!!!!

 Foto 27.02.15 08 37 30 Foto 05.03.15 14 33 31http://www.capecrossfit.com/

 

  1. Kombiniere Crossfit mit Yoga….klingt komisch, ist aber ne super Kombi. Waren bei the Yoga Life in der Waterkant Street. Ein super Yoagstudio….habe selten beim Sport so geschwitzt, aber das Vinyasa Yoga war echt anstrengend! Zum Glück wird der spirituelle Teil des Yogas nicht so groß geschrieben und das Publikum reicht vom Yogi, über den Surfer, bis hin zum Rentner in Bike Klamotten.

Mix Crossfit up with some Yoga…..yes, a great combination. We did Yoga at the Yoga Life on Waterkant Street….gosh, did I sweat! I tried Yoga once in Germany but that was nothing compared to the Vinyasa Yoga in Cape Town. I am not that much into the spiritual aspect but the physical one was extraordinary….

http://www.theyogalife.co.za/

  1. Genieße die Stadt!

Enjoy the city and go with the flow…..

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Holiday :-)

So, meine Lieben, ich bin raus! Zumindest für die nächsten drei Wochen, denn ich habe Urlaub :-). Heute geht es los nach Kapstadt. War zuletzt 2003 für ein paar Monate dort und freu mich wie Bolle, dass ich morgen wieder hin fliege. Bin gespannt was sich alles verändert hat! Werde auch in der Klinik vorbeischauen, habe damals in der Herz- und Thoraxchirurgie am Grotte Schuur Hospital famuliert. Werde euch auf jeden Fall über meine Erlebnisse auf dem Laufenden halten. Bis dahin!

Holiday 🙂

I`m off…at least for three weeks, as I´m going on holidays :-). I´m  flying to Cape Town later in the day. The last time I´ve been there was back in 2003, when I did an elective in the Department of Cardiothoracic Surgery at Groote Schuur Hospital. Of course I will be visiting the Department to see what has changed in the last 12 years. Stay tuned as I will be reporting from time to time.

It´s christmas….allover

for English version see below

Ich bin ja ein bekennender Weihnachtsfan und so war es für mich die logische Konsequenz irgendwann einmal Christmas Shopping in New York zu erleben!

Dieses Jahr war es endlich soweit, meine Krabbelgruppenfreundin im Gepäck ging es also auf in den Big Apple. Bereits bei der Landung war die Landschaft gezuckert und kalt war es auch, so dass die Weihnachtsstimmung spätestens bei der Ankunft in der Hotellobby mit ihrer golden/lila Weihnachtsdeko aufkam. Bereits der erste Tag war shopping-mäßig erfolgreich, habe mein Michael Kors Weihnachtsoutfit gefunden J. Weitere Tage mit viiielen Geschenken, vor allem für mich selbst, folgten.

Und dann kam er……der PERFEKTE Schuh! Ich war verliebt! Das erste Mal gesehen haben wir uns bei Saks in der traumhaften Schuhabteilung, der Jimmy Choo Fathom und ich…..und ja es war Liebe beim ersten Anprobieren. Er sah Hammer aus und gleichzeitig war er auch noch soooo bequem! Ich war im siebten Himmel…doch leider holte mich ein Blick auf das Preisschild recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück! Knapp 700€ für einen Schuh, dessen Einsatzmöglichkeiten doch beschränkt sind, sind dann doch zu viel…oder etwa nicht!?! Na ja, am nächsten Abend schaute ich nochmal schnell bei Saks rein um mich von „meinem“ Schuh zu verabschieden, aber ich habe ihn schweren Herzens dort gelassen wo er war.

Ansonsten haben wir natürlich alle Weihnachts-Must do´s and see´s mitgenommen: den Baum am Rockefeller Center, die Lasershow auf der Hauswand von Saks, Macy´s, die Eislaufbahn im Central Park, das Radio City Music Hall Christmas Spectacular und vieles mehr.

Die Zeit war auf jeden Fall zu kurz, aber super schön! Kann ich jedem nur empfehlen. Zu Hause angekommen, wollte erst mal die Weihnachtsdeko aufgestellt, das Weihnachtsbäumchen gekauft werden und die obligatorischen Weihnachtsmarktbesuche standen auch an…..es ging also gleich herrlich weihnachtsmäßig weiter. In diesem Sinne: Happy Holidays!

It´s christmas….allover

I’m a self-confessed Christmas fan, therefore it was only a matter of time before I went to do some christmas shopping in NYC!

This year, me and my longest lasting friend from toddler group, flew into the Big Apple. All we could see during landing was snow-covered landscape and with the outside air being cold and the hotel lobby´s christmas decoration in gold and purple the christmas spirit was finally there.

The first day of shopping was already a success as I found my christmas outfit by Michael Kors J. Days with much more presents, mostly for myself, followed.

And then I met him …… the PERFECT shoe! I was in love! It happend in the wonderful shoe department of Saks, I came across the Jimmy Choo Fathom and it was love at first try on! He was beautiful and comfy! I was in seventh heaven…..but then…the look on the price tag! Over 800$ for a shoe who´s use is limited are a slight bit too much, or maybe not!?!

Well, the next night I looked at him again at Saks purely to say goodbye….definitely with a broken heart!

Of course we had all the Christmas must do’s and see’s taken: the tree at Rockefeller Center, the laser show on the wall of Saks, Macy’s, the ice rink in Central Park, the Radio City Music Hall Christmas Spectacular and much more.

The time was definitely too short, but beautiful! I can recommend it to anyone, at least to every christmas fan. Back home I put up the christmas decoration, bought a christmas tree and vistited the christmas market with mandatory gluehwein! In this chistmassy spirit: Happy Holidays!

Generation Y

Ich habe vor ein paar Wochen einen Artikel in der Welt online über die Generation Y (http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html) gelesen, der mich immerhin so sehr beschäftigt, dass ich immer noch drüber nachdenke….

Es geht um die Ansprüche und Erwartungshaltung der Generation Y zu der ich auch gehöre. Darum, dass diese Generation von Ihren Eltern gesagt bekam, du bist was besonderes und du kannst alles schaffen und werden was du willst. Dadurch baut sich bei uns eine Erwartungshaltung auf, die uns nicht glücklich werden lässt, da Glück = Realität – Erwartung. Da wir also alle denken, dass wir etwas besonderes und außergewöhnlich sind, sind unsere Erwartungen größer als die Realität, d.h. das Glück geht in den Minusbereich.

In dieser Generation glaubt jeder, dass er etwas besonderes ist und wenn ich ehrlich bin ich irgendwie auch. Aber was, wenn ich das nicht bin? Kann eine ganze Generation besonders sein? Also sind meine Erwartungen größer als die Realität und werde ich daher unglücklich?

Also sind wir dem Streben nach Höherem verdammt ohne es je zu erreichen?

Fakt ist, ich war nie ein Überflieger, gut in der Schule, aber nie im 1,0er Bereich, viele Hobbys und Interessen. Talentiert am Klavier, aber nie so, dass es zu Jugend musiziert gereicht hätte. Gut im Volleyball, aber auch da weit weg von irgendwelchen Kadern. Ich machte alles was Spaß macht, aber doch zu faul um etwas außerordentlich gut zu können. Im Studium genoss ich das Studentendasein, meine Auslandsaufenthalte und schaute, dass ich das ganze in der Pflichtstudienzeit von 6 Jahren schaffte, denn gegen Ende nervte es schon, dass man nichts selbst entscheiden durfte. Dann die Facharztausbildung, in der Mindestzeit von 6 Jahren und vollem OP-Katalog, weil ich es mir in den Kopf gesetzt hatte und auch hart dafür gekämpft hatte. Und dann? 1,5 Jahre später die Oberarztstelle mit all ihren neuen Herausforderungen und Aufgaben. Und jetzt? Was kommt nun? Ich traf letztens auf eine Juristin in meinem Alter, die mir erzählte, sie habe karrieretechnisch jetzt alles erreicht und war damit zufrieden. Aber die Vorstellung mit Mitte 30 mein Karriereendziel erreicht zu haben macht mir Angst. Es gibt operativ noch soviel zu lernen, soviele abgefahrene OP´s durchzuführen und auch was die Größe meines Verantwortungsbereiches anbelangt, hoffe ich, dass es noch weiter geht….MUSS es noch weiter gehen.

Doch was, wenn ich dem Trugschluss der Generation Y aufsitze, dass ich alles schaffen kann, dass ich im Stande bin Großes zu leisten, was wenn das alles war!?!

Und bislang fühle ich mich keineswegs unglücklich. Ich mag im Großen und Ganzen mich und mein Leben. Doch falle ich dann später umso tiefer?

Leider wurde in diesem Artikel kein Rezept mitgeliefert, wie man damit umgehen soll, dass man denkt sein Gras muss grüner und mit Blumenwiese sein. Daher habe ich beschlossen einfach weiter glücklich zu sein und mein Leben weiterzuleben ohne große Gedanken über irgendwelche Formeln zum Glück.

In diesem Sinne spazieren wir einfach weiter alle zusammen auf der Blumenwiese ;-).

 

Generation Y

I recently read an article about GYPSY´s (Generation Y Protagonists and Special Yuppies) I can´t stop thinking about…

It was about the needs and expectations of GYPSY´s to which I belong too. How they think their grass is greener AND with flowers AND they are riding a unicorn.

This generation was always told by their parents, that they are something special, that they can achieve whatever they want in life building up huge expectations of life leading to unhappiness. As happiness = reality – expectations. With our expectations being so huge we have to fail while our expectations exceed reality.

In this generation everyone believes he/she is special and if I am honest me too. But what if I am not? Can a whole generation be special? So, do exceed my expectations reality? Will I be unhappy?

The fact is, I was never an over achiever, good in school, but never in the A+-range, many hobbies and interests. Talented in playing the piano, but never ambitious enough to compete. Good in volleyball, but far from any squads. I did everything I liked but was too lazy to be extraordinary .

During my studies I enjoyed the student life, my stays abroad and tried to get it done in the minimum time required. Thereafter I worked for my board certification in surgery, which I managed to get in 6 years (average is 9 years), because I got it into my head and fought hard for it.

And then? 1.5 years later, the consultant postition with all its new challenges and tasks. And now? What comes next? I recently met a lawyer at my age, who told me that she had professionally achieved everything she could and was satisfied.

But the idea of being at the endpoint of my career at 34 scares me! There is still so much to learn, so many grand surgeries to perform and also with regard to the size of my responsibility, I hope there’s more …. there MUST be more.

But what if that is just the fallacy of my generation?

And yet I feel by no means unhappy. Overall I like me and my life. But does that mean I fall even deeper?

Unfortunately there was no recipe included in the article on how to ride that unicorn. Therefore, I simply decided to continue being happy and living my life without much thought of any formulas for happiness.

Therefore, let´s ride our unicorns together  ;-).