Mercedes Benz Fahion Week Berlin

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So, meine Lieben ich bin wieder zurück aus dem kalten Berlin. War mal wieder schön und aufregend. Ich finde es immer wieder toll in diese völlig andere Welt einzutauchen. Hier geht es nicht ums Überleben und OP-Ergebnisse sondern um die Trends der nächsten Saison, was kommt, was bleibt und vor allem wer trägt was! Ich war auf verschiedenen Modemessen wie der Panorama, Show&Order und Premium und habe natürlich auch einen Abstecher ins Fashion Week Zelt am Brandenburger Tor gemacht. Dort habe ich mir die neue Herbst-/Winterkollektion von Anja Gockel angeschaut. Ich sage nur Front Row :-)! Hier sind einige Impressionen. Das nächste Mal verrate ich euch, was nächste Saison hip wird und welches Schnäppchen ihr unbedingt noch im Sale machen solltet. Bis dahin!

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Pullover: Nice connection, coated jeans: Sportalm, shoes: Nike, bag: Fred´s Bruder, parka: Beaumont

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Pullover: St. Emile, blouse: Nice connection; leather leggin: Anja Gockel, shoes: Vintage, watch: Swatch

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Left: coat: St. Emile,  sparkling cashmere scarf: Nice connection, bag: Fred´s Bruder

Right: jumper: Schierholt, silver leather trousers: St. Emile, bag: Fred´s Bruder

 

Mercedes Benz Fashion Week Berlin

Well, back home from cold and rainy Berlin. I had a great and exciting time. Diving into the fashion world now and then is always a pleasure. It is pretty different to my everyday life of suvival and operation outcome but I love it. Everything is about fashion, what is new, what to wear and most importantly who wears what! I visited different fashion fairs such as Panorama, Premium, and Show&Order, obviously with a little detour to the Fashion Week tent at Brandenburger Tor where I visited the show from Anja Gockel. I just say Front row :-)! Above are some impressions. In my next post I`ll tell you all the trends for next winter and what you need to buy in sale now. Cu!

Berlin calling…

Es ist mal wieder soweit, die Fashion Week in Berlin steht an :-)! Mein Koffer ist gepackt und morgen früh, sehr früh geht es los. Was ich alles eingepackt habe? Nun, das werdet ihr hier sehen…..Freut euch auf meinen Bericht. Bis dahin!

It´s Fashion Week time :-)! Everything is packed and ready to go tomorrow morning, very early indeed. What to wear? You will see soon on the blog together with all the exciting things happening. Stay tuned!

It´s christmas….allover

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Ich bin ja ein bekennender Weihnachtsfan und so war es für mich die logische Konsequenz irgendwann einmal Christmas Shopping in New York zu erleben!

Dieses Jahr war es endlich soweit, meine Krabbelgruppenfreundin im Gepäck ging es also auf in den Big Apple. Bereits bei der Landung war die Landschaft gezuckert und kalt war es auch, so dass die Weihnachtsstimmung spätestens bei der Ankunft in der Hotellobby mit ihrer golden/lila Weihnachtsdeko aufkam. Bereits der erste Tag war shopping-mäßig erfolgreich, habe mein Michael Kors Weihnachtsoutfit gefunden J. Weitere Tage mit viiielen Geschenken, vor allem für mich selbst, folgten.

Und dann kam er……der PERFEKTE Schuh! Ich war verliebt! Das erste Mal gesehen haben wir uns bei Saks in der traumhaften Schuhabteilung, der Jimmy Choo Fathom und ich…..und ja es war Liebe beim ersten Anprobieren. Er sah Hammer aus und gleichzeitig war er auch noch soooo bequem! Ich war im siebten Himmel…doch leider holte mich ein Blick auf das Preisschild recht schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück! Knapp 700€ für einen Schuh, dessen Einsatzmöglichkeiten doch beschränkt sind, sind dann doch zu viel…oder etwa nicht!?! Na ja, am nächsten Abend schaute ich nochmal schnell bei Saks rein um mich von „meinem“ Schuh zu verabschieden, aber ich habe ihn schweren Herzens dort gelassen wo er war.

Ansonsten haben wir natürlich alle Weihnachts-Must do´s and see´s mitgenommen: den Baum am Rockefeller Center, die Lasershow auf der Hauswand von Saks, Macy´s, die Eislaufbahn im Central Park, das Radio City Music Hall Christmas Spectacular und vieles mehr.

Die Zeit war auf jeden Fall zu kurz, aber super schön! Kann ich jedem nur empfehlen. Zu Hause angekommen, wollte erst mal die Weihnachtsdeko aufgestellt, das Weihnachtsbäumchen gekauft werden und die obligatorischen Weihnachtsmarktbesuche standen auch an…..es ging also gleich herrlich weihnachtsmäßig weiter. In diesem Sinne: Happy Holidays!

It´s christmas….allover

I’m a self-confessed Christmas fan, therefore it was only a matter of time before I went to do some christmas shopping in NYC!

This year, me and my longest lasting friend from toddler group, flew into the Big Apple. All we could see during landing was snow-covered landscape and with the outside air being cold and the hotel lobby´s christmas decoration in gold and purple the christmas spirit was finally there.

The first day of shopping was already a success as I found my christmas outfit by Michael Kors J. Days with much more presents, mostly for myself, followed.

And then I met him …… the PERFECT shoe! I was in love! It happend in the wonderful shoe department of Saks, I came across the Jimmy Choo Fathom and it was love at first try on! He was beautiful and comfy! I was in seventh heaven…..but then…the look on the price tag! Over 800$ for a shoe who´s use is limited are a slight bit too much, or maybe not!?!

Well, the next night I looked at him again at Saks purely to say goodbye….definitely with a broken heart!

Of course we had all the Christmas must do’s and see’s taken: the tree at Rockefeller Center, the laser show on the wall of Saks, Macy’s, the ice rink in Central Park, the Radio City Music Hall Christmas Spectacular and much more.

The time was definitely too short, but beautiful! I can recommend it to anyone, at least to every christmas fan. Back home I put up the christmas decoration, bought a christmas tree and vistited the christmas market with mandatory gluehwein! In this chistmassy spirit: Happy Holidays!

Shoes, shoes, shoes

Das Thema Schuhe ist ein Besonderes…über nichts habe ich mir glaube ich in punkto Bekleidung in der Klinik mehr Gedanken gemacht. Angefangen hat alles mit Sneakern…diversen Sneakern!

In meiner Anfangszeit habe ich natürlich die weißen Hosen angezogen, die mir die Klinik stellte…schrecklicher Schnitt und viiiiieeel zu kurz. Als ich das beim Einkleiden anmerkte sagte mir die nette Wäschefrau nur, das gehört so, wir wollen nicht, dass die Hose auf den Schuhen aufliegt, da stößt sie nur ab. HÄÄÄÄÄ!?! Was is´n das für nen Argument…sind Hochwasserhosen etwa besser!?!

Nun gut, ich hab sie angezogen. Daher konnte ich meine Individualität nur mit T-Shirts und Schuhen ausdrücken…nun gut, dachte ich mir, dann muss es halt zusammen passen.

Anstatt der Regel der Gürtel muss zu den Schuhen passen, hieß es bei mir, das Shirt muss zu den Schuhen passen. Da ich recht viele Oberteile in allen erdenklichen Farben hatte, mussten nun auch Sneakers in allen erdenklichen Farben her. Von pinken Nikes, über rote Miss Sixties, zu braunen oder gelben Pumas…ich hatte alles. Hier mal ein Foto von einigen….habe nicht mehr alle….

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Ich habe im Januar zu arbeiten begonnen, daher kam im Sommer die nächste Entscheidung…neue Schuhe…daher ging es weiter mit verschiedenen Ballerinas.

Das ist bis heute geblieben, ich finde Ballerinas sind eine tolle Variante und es gibt sie auch mit Gummisohle, so dass sie auf dem Gang nicht so laut sind.

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Da sind wir auch schon beim nächsten Problem: Schuhe mit Ledersohle oder gar Absatz in der Klinik?

Ehrlich gesagt weiß ich es immer noch nicht genau. Am Anfang war für mich klar dass ich auf jeden Fall „leise“ Schuhe anziehen möchte, da ich denke, dass es für die Patienten nicht allzu angenehm ist, wenn die ganze Zeit jemand auf dem Gang auf und ab stöckelt. Daher gilt auch heute noch für mich, dass ich vorwiegend Schuhe mit Gummisohlen anziehe. Aber mit der Zeit und mit dem steigenden Anteil von weiblichen Kolleginnen änderte sich das in unserer Abteilung. Plötzlich klapperte es überall auf den Gängen. Ich finde dies manchmal doch befremdlich, aber manchmal beneide ich sie auch um ihre Selbstverständlichkeit.

Stiefel zu Hosen oder auch zu einem Strickkleid finde ich ja toll…plötzlich sind Jeans und ein einfacher Pulli schnell aufgewertet. Allerdings ist es nicht das einfachste zwischen den OP`s. Unsere OP´s dauern ja meist doch recht lange, so dass ich das Problem nicht allzu häufig am Tag habe. Aber was mache ich, wenn ich zwischen den OP´s kurz mal raus gehe um was zu essen oder zu erledigen? Die Scrubs bleiben kurz an, der Kittel geht drüber, aber was ist das? Stiefel zu Scrubs????

Ich glaube nicht… das sieht doch zu komisch aus. Daher muss man sich entweder für die kurze Zeit komplett wieder anziehen, was einem kostbare Zeit von der eh schon zu kurzen Pause raubt, oder man platziert sich ein paar Sneakers im Spind, die zu solchen Gelegenheiten zum Einsatz kommen. Meine sind bislang meine uralten weißen Kangoroos…..aber jetzt wo ich drüber nachdenke…wollte die schon lange mal austauschen…an Sneaker Alternativen mangelt es bei mir nämlich nicht ;-).

Auch Wedges sind super in der Klinik…man ist etwas größer und somit mit dem ein oder anderen Kollegen auch mal auf Augenhöhe, und sie sind „leise“ :-). Ich besitze gleich zwei paar, ein Paar von Kennel&Schmenger und eins von Ash…ich liebe beide <3. Hier hat man das gleiche Problem mit den Scrubs wie bei den Stiefeln, da die komischen blauen Hosen einfach zu kurz sind….aber auch hier kommen meine Universalsneaker zum Einsatz.

Mit dem aktuellen Trend der flachen Schuhe finde ich es immer einfacher passende Schuhe zu finden, die ich auch in der Klinik trage. Von Brogues über Sneaker bis hin zu Chelsea Boots oder auch Overknee Stiefeln…..alles ist möglich :-).

Shoes, shoes, shoes

Shoes are a special… there is hardly anything I thought more about in terms of dressing in the hospital. It all started with sneakers … a LOT of sneakers!

At the beginning I wore the white trousers provided by the hospital….they had a terrible cut and were way to short, as I immediately mentioned to the nice dressing woman. But she just told me, that they are supposed to end above the shoes so that they wouldn´t wear off. WHAT!?!

Well there was no negotiation with that part of my outfit, that left it all to the shirt and the shoes to express my individuality.

Instead of the rule that the belt must match the shoes, I created a different one: the shirt has to match the shoes. As I had quite a lot of shirts in every imaginable colour, I now needed sneakers in every colour. From pink Nikes to red Miss Sixties to brown or yellow Pumas … I had them all. Here is a photo of some of them…. I don´t have them all any more….

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I started to work in January, so once summer was coming, the next decision in the shoe department was pending…… so I went for various ballet flats.

This has remained up to day, I think ballet flats are a great option and they are also available with rubber sole, making no noise in the hallway.

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Here we have the next problem: shoes with leather soles or even heels in the hospital?

Honestly, I still do not know. In the beginning I was sure to opt for „quiet“ shoes, because I think it might not be too pleasant for the patients if someone teeters up and down the hallway. That kept till today, I mainly wear shoes with rubber sole.

But with time and with the increasing number of female colleagues that attitude changed in our department. Suddenly it rattled around in the hallways. I still find it strange, but sometimes I envy their nonchalance.

Boots with pants or a knit dress are always a great option … jeans and a simple sweater are upgraded quickly. However, it is not the easiest in between operations. Our opertions take quite long, so I don´t face the problem often during the day. But what if I want to go outside the operating area to grab something to eat or to deal with a patient….the white coat goes over the scrubs….but what is that? Boots with scrubs????

I don´t think so … it looks too funny. Therefore, you either have to change completely for a small amount of time cutting your break short or you leave some sneaker in your locker to go with the scrubs.

Wedges are another great alternative for the hospital … it makes you slightly taller meeting some of your colleages at eye level and they are „quiet“. I own two pair, a pair from Kennel & Schmenger and one from Ash … I love them both <3. But there is the same problems as with boots, but again the universal sneakers come in handy.

With the ongoing trend of flat shoes I find it easier and easier to find suitable shoes that I wear in the hospital. From brogues to sneaker and Chelsea boots or overknees ….. everything is possible ☺.

Generation Y

Ich habe vor ein paar Wochen einen Artikel in der Welt online über die Generation Y (http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html) gelesen, der mich immerhin so sehr beschäftigt, dass ich immer noch drüber nachdenke….

Es geht um die Ansprüche und Erwartungshaltung der Generation Y zu der ich auch gehöre. Darum, dass diese Generation von Ihren Eltern gesagt bekam, du bist was besonderes und du kannst alles schaffen und werden was du willst. Dadurch baut sich bei uns eine Erwartungshaltung auf, die uns nicht glücklich werden lässt, da Glück = Realität – Erwartung. Da wir also alle denken, dass wir etwas besonderes und außergewöhnlich sind, sind unsere Erwartungen größer als die Realität, d.h. das Glück geht in den Minusbereich.

In dieser Generation glaubt jeder, dass er etwas besonderes ist und wenn ich ehrlich bin ich irgendwie auch. Aber was, wenn ich das nicht bin? Kann eine ganze Generation besonders sein? Also sind meine Erwartungen größer als die Realität und werde ich daher unglücklich?

Also sind wir dem Streben nach Höherem verdammt ohne es je zu erreichen?

Fakt ist, ich war nie ein Überflieger, gut in der Schule, aber nie im 1,0er Bereich, viele Hobbys und Interessen. Talentiert am Klavier, aber nie so, dass es zu Jugend musiziert gereicht hätte. Gut im Volleyball, aber auch da weit weg von irgendwelchen Kadern. Ich machte alles was Spaß macht, aber doch zu faul um etwas außerordentlich gut zu können. Im Studium genoss ich das Studentendasein, meine Auslandsaufenthalte und schaute, dass ich das ganze in der Pflichtstudienzeit von 6 Jahren schaffte, denn gegen Ende nervte es schon, dass man nichts selbst entscheiden durfte. Dann die Facharztausbildung, in der Mindestzeit von 6 Jahren und vollem OP-Katalog, weil ich es mir in den Kopf gesetzt hatte und auch hart dafür gekämpft hatte. Und dann? 1,5 Jahre später die Oberarztstelle mit all ihren neuen Herausforderungen und Aufgaben. Und jetzt? Was kommt nun? Ich traf letztens auf eine Juristin in meinem Alter, die mir erzählte, sie habe karrieretechnisch jetzt alles erreicht und war damit zufrieden. Aber die Vorstellung mit Mitte 30 mein Karriereendziel erreicht zu haben macht mir Angst. Es gibt operativ noch soviel zu lernen, soviele abgefahrene OP´s durchzuführen und auch was die Größe meines Verantwortungsbereiches anbelangt, hoffe ich, dass es noch weiter geht….MUSS es noch weiter gehen.

Doch was, wenn ich dem Trugschluss der Generation Y aufsitze, dass ich alles schaffen kann, dass ich im Stande bin Großes zu leisten, was wenn das alles war!?!

Und bislang fühle ich mich keineswegs unglücklich. Ich mag im Großen und Ganzen mich und mein Leben. Doch falle ich dann später umso tiefer?

Leider wurde in diesem Artikel kein Rezept mitgeliefert, wie man damit umgehen soll, dass man denkt sein Gras muss grüner und mit Blumenwiese sein. Daher habe ich beschlossen einfach weiter glücklich zu sein und mein Leben weiterzuleben ohne große Gedanken über irgendwelche Formeln zum Glück.

In diesem Sinne spazieren wir einfach weiter alle zusammen auf der Blumenwiese ;-).

 

Generation Y

I recently read an article about GYPSY´s (Generation Y Protagonists and Special Yuppies) I can´t stop thinking about…

It was about the needs and expectations of GYPSY´s to which I belong too. How they think their grass is greener AND with flowers AND they are riding a unicorn.

This generation was always told by their parents, that they are something special, that they can achieve whatever they want in life building up huge expectations of life leading to unhappiness. As happiness = reality – expectations. With our expectations being so huge we have to fail while our expectations exceed reality.

In this generation everyone believes he/she is special and if I am honest me too. But what if I am not? Can a whole generation be special? So, do exceed my expectations reality? Will I be unhappy?

The fact is, I was never an over achiever, good in school, but never in the A+-range, many hobbies and interests. Talented in playing the piano, but never ambitious enough to compete. Good in volleyball, but far from any squads. I did everything I liked but was too lazy to be extraordinary .

During my studies I enjoyed the student life, my stays abroad and tried to get it done in the minimum time required. Thereafter I worked for my board certification in surgery, which I managed to get in 6 years (average is 9 years), because I got it into my head and fought hard for it.

And then? 1.5 years later, the consultant postition with all its new challenges and tasks. And now? What comes next? I recently met a lawyer at my age, who told me that she had professionally achieved everything she could and was satisfied.

But the idea of being at the endpoint of my career at 34 scares me! There is still so much to learn, so many grand surgeries to perform and also with regard to the size of my responsibility, I hope there’s more …. there MUST be more.

But what if that is just the fallacy of my generation?

And yet I feel by no means unhappy. Overall I like me and my life. But does that mean I fall even deeper?

Unfortunately there was no recipe included in the article on how to ride that unicorn. Therefore, I simply decided to continue being happy and living my life without much thought of any formulas for happiness.

Therefore, let´s ride our unicorns together  ;-).